Vom 14.06.-16.06.2019 fanden die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Senioren B (über 60 Jahre) in Schkopau bei Halle statt. Die Mannschaft des KSV Baienfurt hatte sich zum wiederholten Male als Württembergischer Meister für diesen Wettbewerb qualifiziert.

Unterstützt von einer kleinen Fangemeinde machte sich die Mannschaft mit dem Bürgerbus der Gemeinde Baienfurt bereits einen Tag vor dem Wettkampf auf die Reise zum 550 km entfernten Schkopau. Die Mannschaft sollte ausgeruht am Freitag in den Wettkampf einsteigen.

Am Wettkampftag ging es auf der schönen und noch recht neuen 8-Bahnenanlage in Schkopau um 11.00 Uhr richtig los. 16 Mannschaften aus 14 Landesverbänden wollten Deutscher Meister werden. Im ersten Durchgang ging von den 4 Startern des KSV Roland Tagliaferri auf die Bahn. Ihm und auch seinen Konkurrenten auf den Bahnen merkte man die Anspannung an. Nach 3 schwächeren Sätzen mit 119,117 und 127 Holz konnte er sich im letzten Durchgang noch steigern, und erzielte mit 145 Holz ein Gesamtergebnis von 508 Kegeln. Dies war etwas ernüchternd für den KSV, da Roland die ganze Saison über wesentlich bessere Ergebnisse gezeigt hatte. Aber der Rückstand auf die führenden Mannschaften war nicht übermäßig groß, so dass die Baienfurter Fans noch Hoffnung auf eine gute Platzierung hatten. Richard Ballauer als zweiter Starter begann gewohnt sicher mit 141 Kegeln. Zum Ende dieses Satzes machte Ihm eine alte Verletzung an der Schulter wieder zu schaffen. Er versuchte durchzuhalten, erreichte aber nur noch 113 Holz im nächsten Satz.

Nach 60 Wurf musste er verletzungsbedingt aufgeben. Für Ihn kam Günther Schall auf die Bahn. Obwohl er als Einwechselspieler keine Probewürfe mehr absolvieren durfte, spielte er noch zwei gute Durchgänge mit 135 und 131 Kegeln, was für beide Spieler ein Gesamtergebnis von 520 Holz ergab. Die Mannschaft konnte sich dadurch etwas in der Tabelle verbessern.

Am späten Nachmittag war Marjan Pepelnik für den KSV an der Reihe.

Auch er konnte nicht an die guten Leistungen während der Saison anknüpfen. Mit Durchgängen von 121,140,117 und 128 Zählern kam er auf ein Gesamtergebnis von 506 Holz. Ihm machten vor allem die Plattenbahnen zu schaffen, die den Dreh seiner Kugeln voll annahmen. Auch war die Hitze in der Halle inzwischen kaum erträglich.

Der KSV belegte nach diesem Durchgang in der Tabelle den 9. Platz. Alle Hoffnungen der Baienfurter Kegler ruhten nun auf Celestino Gutierrez. Ein Platz unter den ersten fünf Mannschaften sollte es noch werden. Aber auch er hatte seine Probleme auf der schwer zu bespielenden Kegelbahn und erreichte mit den ersten 30 Wurf nur 118 Holz. Aber er konnte sich wie erwartet steigern und erzielte mit weiteren Durchgängen von 129,144 und 133 Holz ein Endergebnis von 524 Holz. Dies bedeutete für die Mannschaft ein Gesamtergebnis von 2058 Holz und den 8. Tabellenplatz.

Dies ist sicherlich ein gutes Ergebnis für die Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft.

Allerdings hatte sich die Mannschaft etwas mehr ausgerechnet. Nur 45 Holz mehr hätte bereits zum dritten Platz gereicht.

Trotzdem wurde am Abend noch auf das gute Abschneiden des KSV Baienfurt angestoßen, bevor es am Samstag wieder auf die lange Heimreise ging.

Im nächsten Jahr wird die Mannschaft wieder versuchen für den WKBV an den Start zu gehen.

Im Halbfinale konnten die U 18 gem. des KSV Baienfurt in Bad Wurzach gegen den Württembergischen Meister U18w der TSG Bad Wurzach in einem an Spannung kaum zu überbietenden  Spiel denkbar knapp gewinnen. Zum Finale am 01.06. wartete nun auch noch die U18gem. der TSG Bad Wurzach, um auf ihren Heimbahnen Revanche für die Niederlage ihrer U18w zu üben.

Wiederum ging es sehr eng zu, dennoch konnten sich die Baienfurter stets einen kleinen Vorsprung erkämpfen, den sie erfolgreich verteidigten.

Zoe Sgryska überzeugte sofort und konnte mit 539:493 Kegeln und 3:1 Gewinnsätzen den 1. Mannschaftspunkt erspielen. Simon Brunnbauer auf den anderen Bahnen erkämpfte sich in den ersten beiden Durchgängen seinen Vorsprung, den er bis zum Schluss knapp halten konnte. Er holte bei 2:2 Gewinnsätzen mit 543:536 Kegeln den nächsten Mannschaftspunkt.

Der KSV führte somit nach dem 1. Durchgang mit 53 Kegeln Vorsprung bei 5:3 Gewinnsätzen.

Tobias Trautwein hatte die an diesem Tag beste Wurzacherin zur Gegnerin, war trotz 538 Kegeln mit seinem Spiel nicht immer zufrieden und verlor mit 1:3 insgesamt 40 Kegel und den Mannschaftspunkt.

So lag es nun an Michael Pribyl, auf den anderen Bahnen den möglichen Pokalsieg zu retten. Beide Spieler erzielten abwechselnd ihre Gewinnsätze, so dass es 2:2 nach Gewinnsätzen stand. Da Michael aber mit 537:513 gewann und somit bei 8:8 Gewinnsätzen das erspielte Endergebnis 2157:2120 zugunsten der Baienfurter lautete, kamen zu seinem erzielten Mannschaftspunkt weitere 2 Mannschaftspunkte  hinzu. Den somit überraschenden Pokalsieg mit 5:1 feierten sie ausgelassen und nahmen den Wanderpokal mit nach Baienfurt.

Zoe Sgryska, Simon Brunnbauer und Michael Pribyl erspielten persönliche Bestleistungen, die erzielten 2157 Kegel sind Vereinsrekord U18 des KSV Baienfurt.

Joachim Taetz

 

 die Sieger von links:  Zoe Sgryska, Michael Pribyl, Simon Brunnbauer, Tobias Trautwein

Am ersten Wochenende, 18./19.5., trafen sich auf den modernisierten Kegelbahnen des ESC Ulm die U14-Mannschaften zur Württembergischen Mannschaftsmeisterschaft und zur Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften im Juni in Oggersheim. Der KSV Baienfurt war mit einer U14m vertreten.

Die junge Mannschaft spielte am 1. Tag insgesamt 1803 Kegel und am 2. Tag 1780 Kegel und belegte mit den insgesamt erspielten 3.583 Kegeln den achtbaren 7. Platz. Dabei spielten Marius Kovac mit 447 Kegeln, Noah Galbusera mit 486 Kegeln und Julian Zivkovic mit 523 Kegeln persönliche Bestleistungen. Überlegener Meister wurde der KC Schwabsberg mit 4.102 Kegeln.

Am zweiten Wochenende, 25./26.5., fanden beim ESC Ulm sodann die Einzelmeisterschaften statt mit insgesamt 6 Teilnehmern des KSV Baienfurt.

In der Klasse U14m erspielte Julian Zivkovic mit insgesamt 1.023 Kegeln (509 und 514) einen beachtlichen 7. Platz. Der 3. Platz war durchaus in Reichweite. Hier wurde Jonas Willer von den Sportfreunden Friedrichshafen überlegener Württembergischer Meister mit 1102 Kegeln.

In der Altersklasse U18m konnte Niklas Zink als Fünftplatzierter bei den Bezirkseinzelmeisterschaften an seine bisher gute Form nicht anknüpfen und blieb in der Vorrunde mit 502 Kegeln hängen. Der zweite Vertreter des KSV, Tobias Trautwein, begann mit 561 Kegeln (369/192) und damit mit dem 10. Platz in der Vorrunde. Am Finaltag kam er auf 553 Kegel (364/189). Dies bedeutete am Finaltag den 3. Platz, im Gesamtergebnis von 1.114 reichte es dennoch nur zum 8. Platz. Ihm fehlten insgesamt 23 Kegel zum 3. Platz. Meister wurde der hohe Favorit Tim Brachtel mit 1.219 Kegeln vor seinem Mannschaftskameraden Julian Lehnert mit 1207 Kegeln (beide vom Württembergischen Mannschaftsmeister, dem TSV Denkendorf).

In der Klasse U18w erspielte Katharina Seidenath mit 514 Kegeln den 13. Platz. Ihr fehlten 4 Kegel zum Einzug ins Finale. Zoe Sgryska, im Vorlauf mit 526 Kegeln (371/155) persönliche Bestleistung, konnte den erreichten 9. Platz am Finaltag mit 483 (335/148) nicht halten und wurde mit 1.009 Kegeln insgesamt 12. Antonia Galbusera startete mit 565 Kegeln (389/176), dem 2. Platz, und spielte am Finaltag 515 (349/166). Das Gesamtergebnis von 1.080 Kegeln bedeutete den 5. Platz. Meisterin wurde Lara Drexel, KC Schwabsberg, mit 1119 Kegeln insgesamt.

Ravensburg, 28.05.19/ Joachim Taetz

Am 13.04. hatten die Jugendlichen U18 gem. des KSV Baienfurt gegen den Württembergischen Mannschaftsmeister U18 w der TSG Bad Wurzach in Bad Wurzach anzutreten. Es ging um den Einzug ins Bezirkspokalfinale. Die Wurzacherinnen galten aufgrund ihrer starken Leistungen in der Verbandsliga und des errungenen Meistertitels als Favoriten.

Im ersten Wettkampfdurchgang geriet Michael Pribyl sofort arg ins Hintertreffen. Er startete mit 114 Kegel, seine Gegnerin mit 166 Kegel. Aber er steigerte sich über 129, dann auf 134 und zuletzt 147 Kegeln auf insgesamt persönliche Bestleistung von 524 Kegeln und gewann mit 3:1 Satzpunkten den ersten Mannschaftspunkt.

Auf den anderen Bahnen gewann Tobias Trautwein mit 543 : 488 Kegel und ebenfalls 3:1 Satzpunkten. Somit lag der KSV mit 49 Kegel und 6:2 Satzpunkten bereits überraschend vorne.

Im 2. Durchgang spielten Zoa Sgryska und Simon Brunnbauer gegen zuletzt sehr starke Wurzacherinnen. Zoe geriet erwartungsgemäß im 1.Spiel arg ins Hintertreffen ( 115 : 151 ), aber auch sie steigerte sich deutlich auf personliche Bestleistung und gewann trotz der schlechteren Gesamtkegelzahl von 517 : 537 mit 3:1 Satzpunkten.

Simon Brunnbauer unterlag trotz persönlicher Bestleistung der an diesem Tag überragend spielenden Hanna Butscher ( 157, 155, 158 und 147 ) dennoch sehr deutlich mit 516 : 617 und 0:4 Satzpunkten. Somit endete der Wettkampf mit 3:3 wegden der 2 Mannschaftspunkte für die höhere Gesamtkegelzahl.

Da aber in der Pokalwertung bei Punktgleichheit hilfsweise die erspielten Satzpunkte herangezogen werden ( hier mit 9:7 für Baienfurt ) qualifizierten sich die U18 gem. des KSV Baienfurt überraschend für das Bezirkspokalfinale am 02.05.2019.

Die U14 m qualifizierte sich am selben Wochenende für das Halbfinale im Bezirkspokalwettbewerb da der Gegner krankheitsbedingt keine Mannschaft aufbieten konnte.

Bericht von Joachim Taetz